Danke!

32 Gäste hatten gestern Abend den Weg gefunden in die Taverna „H Grana“ in Chatsi zu meiner Buchvorstellung. Die Atmosphäre war locker, freundschaftlich, interessiert, aufgeschlossen. Ich hatte das Gefühl, dass die von mir vorgetragenen Passagen meines Buches auf eine gute Resonanz stießen. Zur guten Stimmung beitragen konnte natürlich auch der Auftritt des Gitarrenkünstlers aus Franken, Werner Waldhier, genannt „Woody Woodhere“. Vom griechischen Rembetiko bis zu den Evergreens der 70er Jahre – seine Songs waren die kongeniale Ergänzung zu den vorgetragenen Buchtexten. Ein besonderes Highlight war der Überraschungsgast des Abends, Sofia Andrioti, Deutschlehrerin und Übersetzerin aus Egio. Auf meine Bitte hin, hatte sie das von mir ausgewählte Kapitel „Nikos“ ins Griechische übersetzt und las es selbst vor. Ich hatte im Vorfeld überlegt, für die griechischen Gäste etwas Besonderes zu bieten und wie mir hinterher versichert wurde, traf Sofia mit ihrer Übersetzung ins Griechische genau ins Schwarze, genauer, ins Herz der Griechen. Ein Mutmacher, „Stille Tage…“ doch ins Griechische übersetzen zu lassen!

Der anschließende Run auf den Tisch, an dem ich mit Freude meine Buchexemplare mit Widmungen versah, beeindruckte mich tief, gehören solche Momente doch zu den Schönsten im Leben eines Buchautors!  Alle vorhandenen Exemplare gingen weg wie warme Semmeln! Das beflügelt mich gewaltig, an der schon begonnen Fortsetzung zu Arbeiten: “ Noch mehr stille Tage…“. Ich sammle schon fleissig Material!

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Geschichten aus einem griechischen Bergdorf

Im Februar 2017 ist mein neues Buch herausgekommen:

Stille Tage in Chatsi  –  Geschichten aus einem griechischen Bergdorf

Begegnungen mit Einheimischen, Erlebnisse am Rande, Gedanken über Land und Leute – Ich beschreibte aus der Sichtweise eines Wahlgriechen Begebenheiten, die sich so im Laufe von 25 Jahren in einem typischen, kleinen Bergdorf abgespielt haben. Chatsi, das Dorf mit dem unaussprechlichen Namen, entwickelt sich und verändert sich , die Einwohnerzahl nimmt zu, Deutsche und Schweizer renovieren die alten Steinhäuser des Ortes. Typenbeschreibungen und historische Rückblicke , aber auch kleine Ereignisse, die auf ihre Art skurril und zugleich komisch sind, manchmal eben typisch griechisch, prägen den Charakter des Büchleins. Die Kapitel werden umrahmt mit thematischen passenden, farbigen Fotografien  und einer Fotoserie des Autors zum Thema „Türen in Chatsi“.