Der Herbst kommt

IMG_0504Der September kommt , und mit ihm gibt es angenehme Temperaturen. Die in der Luft wird etwas kühler und die im Wasser bleibt dafür schön warm. Die Temperaturen gleichen sich allmählich an, so um die 25 Grad – eine wunderbare Zeit! Die Strahlen der Sonne werden steiler und die Schatten länger, das Licht des Herbstes hält Einzug, das schafft wunderschöne , neue Fotomotive! Die Strände werden leerer, die Athener sind mit ihren Familien wieder nach Hause in die Stadt gefahren, es bleiben wirklich nur die Einheimischen und die Dauergäste. Beim Baden gehen kennt man sich persönlich. Auch die Feuerquallen sind verschwunden. Ob das mit dem Verschwinden der Athener zu tun hat? Jetzt beginnt die zweite Phase des Sommers, wo es sich hier am besten lebt. Nicht zu heiß, kein Mensch am Strand , glasklares Wasser, frische Luft , bis dann die ersten Kaltfronten auch hier weit unten im Süden den nahenden Winter ankündigen. Dann , und erst dann, wird der Sommer endgültig vorbei sein.

 

 

 

 

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Es ist still geworden…

….um die „Stillen Tage“. Das ist auch normal. Der Rummel , wenn ein Buch auf den Markt kommt, die ganzen Promotion-Aktivitäten, die Werbetrommel, die Vernissage – irgendwann ist das vorbei und dann ist es so wie im Buch beschrieben: Still. Ruhe kehrt ein, Besinnung, was lief gut, was könnte ich besser machen, erst einmal das Erlebte sacken lassen. Das Büchlein findet nach wie vor seine Leser, nicht viele sind es, aber das habe ich auch gar nicht wirklich erwartet. Mir war klar, dass das Thema eine kleine Anhängerschaft betreffen wird rund um unser Dorf , um unsere Parea. Vielleicht noch den ein oder anderen Griechenlandfreak, der , egal was auf dem Markt neu erscheint in der deutschsprachigen Literatur über Griechenland, es auch liest.

Und nun entstehen neue  kleine Geschichten rund um unser kleines Dorf. Ich bin schon fleissig am Sammeln.  Und wenn dann mein Sammelkörbchen wieder gefüllt ist, wird es neue Geschichten an „Stillen Tagen in Chatsi“ geben. Ich freue mich schon darauf.

Rezension in der Griechenlandzeitung erschienen!

Die Griechenland zeitung hat in ihrer letzten Ausgabe eine Rezension meines Buches veröffentlicht.

Vielen Dank dafür!

Der Ort für die Buchtaufe ist noch  nicht auf dem neuesten Stand: Sie findet nicht im alten Schulhaus in Chatsi statt sondern in der Taverna „H Grana“.

Ich muss dem Rezensenten zähneknirschend recht geben, was die vorhandenen Fehler angeht. Meine Stellungnahme hierzu lautet:

Ja, ein Lektorat hätte meinem Buch gut getan! Ein professionelles Lektorat kostet zwischen 7 und 9 Euro pro Seite. Das bedeutet für mein Buch, dass ich 960 Euro für ein Lektorat hätte ausgeben müssen. Das bedeutet weiterhin, dass ich dafür 2000 Bücher verkaufen müsste, um diese Kosten wieder rein zu holen.

Selbstverleger ist man (auch), weil man Kosten sparen möchte und muss.  Z.B. am Lektorat, auch, wenn dies vielleicht an der falschen Stelle gespart ist. Ich habe mein Manuskript bestimmt 20 Mal gelesen und auf Fehler untersucht. Ich habe das Rechtschreibprogramm -zig Male drübergejagt. Es bleibt immer eine bestimmte Anzahl an Fehlern übrig. Man sieht sie einfach nicht mehr.

Ich bitte alle Leser um Nachsicht. Ich halte mein Niveau in der Rechtschreibung für ziemlich hoch, auch wenn ich ab und zu mal einen Klops baue ( „weis“ statt „weiß“).  Ich bitte Sie einfach, die Fehler zu tolerieren und hoffe, dass Ihnen dadurch der Lesespaß nicht allzu sehr abhanden kommt.

Geschichten aus einem griechischen Bergdorf

Im Februar 2017 ist mein neues Buch herausgekommen:

Stille Tage in Chatsi  –  Geschichten aus einem griechischen Bergdorf

Begegnungen mit Einheimischen, Erlebnisse am Rande, Gedanken über Land und Leute – Ich beschreibte aus der Sichtweise eines Wahlgriechen Begebenheiten, die sich so im Laufe von 25 Jahren in einem typischen, kleinen Bergdorf abgespielt haben. Chatsi, das Dorf mit dem unaussprechlichen Namen, entwickelt sich und verändert sich , die Einwohnerzahl nimmt zu, Deutsche und Schweizer renovieren die alten Steinhäuser des Ortes. Typenbeschreibungen und historische Rückblicke , aber auch kleine Ereignisse, die auf ihre Art skurril und zugleich komisch sind, manchmal eben typisch griechisch, prägen den Charakter des Büchleins. Die Kapitel werden umrahmt mit thematischen passenden, farbigen Fotografien  und einer Fotoserie des Autors zum Thema „Türen in Chatsi“.